Unsere Politik für Goldbach

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Vielen Dank an Marco Kölsch für dieses tolle Bild

Unsere Themen in der Kommunalpolitik sind:

Unsere Politik, unsere Ziele, unser Antrieb

Seit mehr als 100 Jahren gestaltet die SPD Goldbach die Politik vor Ort mit. Immer wieder ist es uns gelungen gerade die sozialen Aspekte in die Ortspolitik mit einfließen zu lassen.

Der Ortsverein der SPD-Goldbach hat Mitglieder aus allen Schichten der Bevölkerung der Marktgemeinde.

Von Jugendlichen bis zu Rentnern, von Arbeitern bis zu Angestellten oder Beamten. Von Ureinwohnern Goldbachs bis zu Einwohnern mit Migrationshintergrund. Gerade diese Vielfalt ist es die uns Einblicke in die Wünsche und Probleme aller Menschen vor Ort gibt.

Auch heute stehen die Mitglieder des Ortsvereins und die SPD-Gemeinderatsfraktion für eine engagierte bürgernahe Kommunalpolitik, die der Zukunft Goldbachs die richtigen Impulse geben will.

Die Marktgemeinde Goldbach lebens- und liebenswert zu gestalten ist unser Antrieb.

Unsere, aber auch Ihre Ideen zu verwirklichen ist unser Ziel. Gestalteten Sie mit uns, bringen Sie ihre Vorstellungen und Ideen mit ein. Die SPD Goldbach steht für einen offenen Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern und für eine umfassende Informationsbereitschaft.

Gerne nehmen wir dazu mit Ihnen Kontakt auf.

Ansprechpartner finden Sie zum einen auf der Seite Kontakt oder auf der Rubrik Vorstand.

Gestaltung Ortsmitte

Ortsmitte
Rathausplatz Ortsmitte

Die Ortskernsanierung wurde mithilfe eines Städtebau-Förderprogramms 2008 angestoßen und seither kontinuierlich und konsequent fortgesetzt. Beispiele sind das Mehrgenerationenhaus im Altmutterweg, die Sanierung der Lorenz-Heim-Schule und die Umgestaltung des Kirchplatzes in der Weidenbörnerstraße. Nun sind wir mit den Sanierungsmaßnahmen im Herzen Goldbachs angelangt und es steht die Umgestaltung des Rathausparkplatzes und des Alten Feuerwehrhauses in Sachsenhausen an. Das nächste und entscheidende Projekt ist dabei der Platz östlich des Rathauses, der von Rathaus, Sachsenhausen, Hauptstraße und Anwesen Hauptstraße 29 umgrenzt wird. Hier soll unserer Meinung nach ein attraktiver Platz der Begegnung und der Kultur mitten in Goldbach entstehen, der insbesondere durch seine Aufenthaltsqualität besticht. In der jetzigen Form – als asphaltierter Parkplatz ohne jedes Grün – ist eher das Gegenteil von dem, was uns vorschwebt. Wichtig ist uns dabei die Beteiligung möglichst aller Bürgerinnen und Bürger. Es fand zur Ideenfindung bereits ein sogenanntes »Worldcafé« statt, bei dem durch das Zufallsprinzip ausgewählte Personen mitwirken konnten und das bereits gute Ergebnisse gebracht hat. Diese wurden von unserem Stadtplaner, Architekt Müller, weiterentwickelt und sollen im Laufe des Jahres 2026 in einer großangelegten Bürgerbefragung der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden. Diese Befragung ist dann die Grundlage für die weitere Planung. Zur Zeit befinden wir uns noch in dem oben erwähnten Städtebau-Förderprogramm, das uns bis zu 90% Förderung in Aussicht stellt, aber in absehbarer Zeit auslaufen wird, wenn sich in dieser Richtung nichts mehr tut. Deshalb sind wir der Meinung, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und mit dem neuen Marktgemeinderat ab Mai 2026 die Umgestaltung des Rathausparkplatzes voranzutreiben und möglichst in der kommenden Legislaturperiode durchzuführen. In einem zweiten Schritt wird dann die Neugestaltung des alten Feuerwehrhauses samt Umfeld folgen – getreu der Devise: »Stillstand bedeutet Rückschritt«.

Wohnen

Seniorenwohnen
Credit: Colourbox

Das ist ein Kernthema der Sozialdemokratie. Der demographische Wandel macht auch vor Goldbach nicht Halt. Mittlerweile kommen die »Babyboomer« ins Rentenalter und es steht zu erwarten, dass der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen stark ansteigen wird. Darunter versteht man Wohnungen – in der Regel barrierefrei – in denen Senioren möglichst lange und möglichst eigenständig und selbstbestimmt ihren Lebensabend in Würde genießen können. Das kann der Markt Goldbach allerdings nicht alleine stemmen. Wir brauchen verlässliche und leistungsstarke Partner, die nicht den Profit an erster Stelle sehen, sondern die Priorität auf bezahlbaren Wohnraum setzen. Diese Projekte sollen in Zukunft vermehrt angestoßen werden, auch wenn man manchmal dicke Bretter bohren muss. Ein erster, nicht unwichtiger Schritt in die richtige Richtung war die Änderung der Stellplatzsatzung. Dabei wurde der Schlüssel von 0,2 auf 1 angehoben – also jede seniorengerechte Wohnung, die neu gebaut wird, bekommt einen eigenen Stellplatz. Die Vorstellung, dass Senioren nicht mehr mobil sind und kein eigenes Auto haben, ist nicht mehr zeitgemäß. Neben der Schaffung von seniorengerechtem Wohnen muss die Situation auf dem Wohnungsmarkt insgesamt verbessert werden. Zu viele Familien warten zu lange auf eine Wohnung oder eine eigene Immobilie, die zu ihrem Geldbeutel passt. Eine Möglichkeit wäre, die Leerstände innerhalb des Ortes besser zu nutzen. Es muss für die Besitzer von Altbauten attraktiver werden, Wohnungen im Ortskern zu sanieren und wieder zu vermieten. Das Städtebauförderprogramm ist dabei eine wichtige Hilfe. Die Ausweisung von neuem Bauland lehnen wir dagegen ab. Es dürfen keine weiteren landwirtchaftlichen Flächen mehr versiegelt werden. Die Nachverdichtung im Innerort muss dagegen Vorrang haben. Auch gibt es noch zahlreiche Bauplätze in Goldbach, die zwar voll erschlossen sind, aber schon seit Jahrzenten nicht genutzt werden. Hier muss es ebenfalls Anreize für die Besitzer geben, die Baulücken zu schließen oder die Plätze an geeignete Interessenten zu verkaufen. Bei allen Entscheidungen, die zum Thema »Wohnraum für alle« anstehen, muss jedoch ein Gedanke oberste Präferenz haben: Goldbach ist als Kommune mit kleinstädtischem Charakter und einer Einwohnerzahl von 10.000 an den Grenzen angelangt, die die vorhandene Infrastruktur hergibt. Die weiteren Planungen müssen deshalb mit Augenmaß angegangen werden, damit Goldbach seine Attraktivität und seinen Charme als beliebter Wohnort im Vorspessart behält.

Kinderbetreuung

KindergartenUnterafferbach
KindergartenUnterafferbach

Bezahlbare Kinderbetreuung sicherstellen!

Die Kinderbetreuung in Goldbach ist vorbildlich. Neben den kommunalen Einrichtungen für Vorschulkinder, der Kindertagesstätte »Rasselbande« und dem Waldkindergarten »Waldbande« gibt es die unter der Trägerschaft des Johannisvereins stehenden Einrichtungen Kindergarten St. Nikolaus, Kinderhaus St. Maria Immaculata und die Kindertagesstätte St. Christophorus. Weiterhin stehen die evangelische Kinderkrippe »Vogelnest« und die evangelische Kindertagesstätte »Arche Noah« jeweils zur Hälfte Goldbacher und Hösbacher Kleinkindern offen. Das Angebot wird komplettiert durch die private Kinderkrippe »Sonnenschein«. Für Schulkinder im Grundschulalter bestehen die Betreuungsangebote durch die Horteinrichtungen »Goldbacher Kombikids«, »Hort St. Maria Immaculata«, »Universum« in Unterafferbach und demnächst die Schulkindbetreuung im Dammer Weg. Schließlich noch die »Offene Ganztagsschule« für die Kinder der Mittelschule. Damit können wir jedem Kind in Goldbach – noch bevor die gesetzliche Verpflichtung eintritt – eine Betreuung in einer unserer Einrichtungen anbieten. Dabei ist der Betreuungsschlüssel, also die Anzahl der Kinder, die von einer Erzieherin / einem Erzieher bzw. einer Pflegekraft versorgt werden, sehr gering. Bei Inklusionskindern sogar nahe 1/1. Das kostet natürlich sehr viel Geld und die Kosten können nur zum Teil auf die Eltern umgelegt werden. Der Markt Goldbach übernimmt in jedem Jahr die Defizite der Einrichtungen, das ist im Trägerschaftsvertrag so festgelegt. Das gilt auch für die Grund- und Mittelschule, deren Unterhalt eine Pflichtaufgabe des Marktes Goldbach ist. In einer groß angelegten Aktion wurde und wird die Grundschule am Wingert, deren Bausubstanz zum Teil aus den Fünfziger Jahren stammt, von Grund auf saniert, was sicher eine der größten Aufgaben in der Geschichte Goldbachs darstellt. Im Herbst 2026 soll diese Maßnahme abgeschlossen werden. Dann steht unseren Kindern ein moderner Gebäudekomplex zur Verfügung, der allen pädagogischen Ansprüchen genügt. Eine Ausdehnung der Sanierungsarbeiten auf die Mittelschule, wie anfangs geplant, ist zur Zeit nicht finanzierbar und ist auch nicht anzustreben, da sich die Gebäude noch in einem guten Zustand befinden. Die Kostenschätzungen belaufen sich derzeit auf 18 bis 20 Millionen, von denen auch nur ein Teil, maximal bis zur Hälfte, bezuschusst werden würde. Unser Fazit lautet: Kinderbetreuung muss für die Eltern bezahlbar sein und bleiben. Die bestehenden Angebote sind ausreichend, könnten aber gerade durch die Mitarbeit der Eltern noch optimiert und attraktiver gemacht werden. Vereine können durch entsprechende Aktivitäten das Freizeitangebot in Goldbach noch verbessern.

Nachhaltigkeit und Umwelt

Acker
Stumpertsacker am Kugelberg

Als erstes Projekt der ELA (Energiewerk Landkreis Aschaffenburg) wird in diesem Jahr die Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Stumpertsacker (zwischen Bahnlinie und Wald, in der Nähe der Grenze zu Hösbach) siehe Google Maps umgesetzt. Das ist der erste wichtige und richtige Schritt in Richtung Energiewende im Landkreis, dessen Notwendigkeit nach zähem Ringen und viel Überzeugungsarbeit, nicht zuletzt auch unsererseits, nun endlich bei allen Mitgliedern des Marktgemeinderates angekommen ist. Die Anlage hat in etwa die Kapazität, die alte und neue Siedlung mit Strom zu versorgen. Dabei könnte sich für die Bürgerinnen und Bürger eine gute Gelegenheit bieten, sich zu beteiligen, denn ein Teil der Investitionssumme könnte durch ein Crowdfunding-Verfahren, also durch die Zeichnung von Bürgeranteilen erzielt werden. Als eine der ersten Kommunen im Landkreis hat Goldbach 2025 sein Wärme-Energie-Konzept vorgelegt. Dieses beinhaltet, dass in den kommenden Jahren die Umstellung von fossiler Energie, wie Gas und Heizöl, auf erneuerbare Energien gefördert werden soll. Und ja, hier erwarten wir die aktive Mitarbeit unserer Bürgerinnen und Bürger. Ergreifen Sie die Initiative, wenn es z.B. darum geht, vorhandene Dachflächen mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten oder alte, ineffiziente Heizsysteme zu ersetzen. Unser Ziel: Nur so kann letztlich die Energiewende gelingen, indem wir selbst aktiv werden und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen.

Mobilität

CarSharing
Car-Sharing Fahrzeug in der Borngasse

Erste Schritte in Richtung Mobiltätswende wurden in Goldbach schon unternommen. Also, weg vom Verbrenner, hin zu Rad, Bahn, Bus oder E-Auto. Die beiden Fahrradstraßen in Goldbach, nämlich ein Teil der Österreicher Straße mit Verlängerung in der Österreicher Kolonie und das neue Teilstück der Lorenz-Heim-Straße, mit Anschluss in Hösbach, sind erste Erfolge, auch wenn die Regeln, die dort herrschen, erst noch in den Köpfen mancher Autofahrer ankommen müssen. Hier machen wir uns für einen Ausbau in Richtung »Fahrradfreundliche Kommune« stark. Ein Radschnellweg entlang der Aschaff ist schon lange in Planung, wirft aber das Probem auf, dass ein mindestens drei Meter breiter Streifen zusätzich versiegelt wird. Dennoch bieten sich verschiedene Möglichkeiten, das Radwegenetz besser auszubauen, um den Anreiz zu schaffen, vom Auto auf’s Rad zu wechseln. Erst am Anfang sind wir mit unserem Car-Sharing-Modell in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsclub Deutschland Aschaffenburg (VDA). Das erste E-Fahrzeug mit Standort Nähe Borngasse, wird aber schon gut angenommen und das System zur Buchung und Inbetriebnahme des Autos ist relativ leicht zu bedienen. Ein weiterer Ausbau zu einer Flotte von drei bis vier Fahrzeugen könnte manches eigene Auto überflüssig machen. Auch dieses Ziel wird von der SPD-Fraktion mit Nachdruck verfolgt. Der Öffentliche Personen-Nahverkehr ist in Goldbach gut ausgebaut. Für 1,50 Euro kann man mit dem Bus alle Ortsteile und Haltestellen in Goldbach und Hösbach erreichen. Verbesserungswürdig sind die Preise allerdings bei zonenübergreifendem Verkehr, z.B. Haltestelle Westend in Goldbach zum Landratsamt: 3,20 Euro. Ein weiteres Problem ist, dass das Angebot außerhalb der Hauptverkehrszeiten relativ schnell nachlässt. Hier wäre ein verstärktes Angebot von Nachtbussen und / oder Sammeltaxis wünschenswert. Zusammenfassung: Um die Mobilitätswende zu schaffen, müssen wir lernen, neu zu denken. Das Auto ist nicht mehr das höchste Gut. Ziel ist die individuelle, umweltfreundliche Mobilität, die wir nur mit dem Umsteigen auf Fahrrad, Bus und E-Auto schaffen.

Allgemeine Ziele

Bei der Kommunalwahlwahl 2026 werden zum ersten Mal die AfD und Die Linke als Mitbewerber antreten. Unser wichtigstes Ziel, nämlich mit mindestens drei Vertreterinnen/Vertretern in den Marktgemeinderat einzuziehen, ist dadurch noch schwerer zu erreichen als bei den letzten Wahlen. Wir vertrauen aber auf die Vernunft der Wählerinnen und Wähler, ihre Stimmen nicht an die Parteien des rechten und linken Randes zu verschenken, sondern den Parteien der Mitte zu vertrauen. Damit sind neben der SPD alle bisher im Marktgemeinderat vertretenen Parteien und Gruppierungen gemeint, also CSU, Die Grünen und Freie Wähler. Denn in diesem Falle müssen wir zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD kommt nicht in Frage. Diese Partei bezweifelt die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und ist in weiten Teilen rechtsextrem. Das ist gerade jetzt, wo sich die ganze Welt in einem besorgniserregenden Umbruch befindet, brandgefährlich. Die Kadidatinnen und Kandidaten mit denen die SPD in den Wahlkampf zieht, sind Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die es gewohnt sind, in ihrem Beruf Entscheidungen zu treffen und auch dafür gerade zu stehen, die sich ehrenamtlich engagieren und die ihre Zeit in den Vereinen zum Wohl der Gemeinschaft einbringen. Unsere Bitte: Wählen Sie am 8. März SPD. Sozial, zukunftsorientiert, fortschrittlich, für ein starkes, lebendiges Goldbach.